Monatelang hörte und sah man nichts, Keinen Nachbarn und keine Nachbarin. Jetzt hört man wieder Geräusche, wenn angesichts Des aufweckenden Frühlings das Tun einen Sinn: Erste Blühfrüher erfreuen Augen und Seele, Damit keine Graukälte uns die Freuden stehle.
Da werden wieder die Erdballen bewegt Und Pflanzkübel aus der Remise getragen. Man sät und werkelt nun unentwegt Und will sich Mut zum Gärtnern einsagen, Denn Tätigkeit ist so gut für das Soma – Auch in Zeiten mit Krieg und viel Corona.
Denn wenn die Bäume ausgeschlagen Und Früchte wieder im Wachsen sind, Können wir Kleingärtner manches ertragen, Selbst wenn manche Tage noch gar nicht lind, Weil wir sehen, wie die Saaten sprießen Und unsere Augen das Wuchswerk genießen.
So bleiben wir jedes Jahr lebensfroh, Voller Hoffnung, dass nicht späte Fröste Unsere liebe Flora im Ganzen bedroh', Der Schaden wär' der allergrößte. Deshalb hoffen wir auch in diesem Jahr, Dass der Wettergott uns diese Schmach erspar'.